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Gynäkologie
Klimakterium
& Menopause FemSensor |
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FemSensor OSTEOPOROSIS
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Was versteht man eigentlich unter
Osteoporose?
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Ein
gesunder Knochen befindet sich in einem ständigen Auf- und Abbauprozess
- er wird dabei fortwährend erneuert. Dieser Umbau erfolgt
durch die knochenaufbauenden Zellen (Osteoblasten) und durch
die knochenabbauenden Zellen (Osteoklasten). Dabei befindet
sich die Auf- und Abbautätigkeit in einem Gleichgewicht,
sodass die “Knochendichte” erhalten bleibt.
Bei der Osteoporose (Knochenschwund), ist dieses Gleichgewicht
gestört: Der Knochenabbau überwiegt und die Knochendichte
verliert an Substanz. Das führt dazu, dass der Knochen
zunehmend poröse wird und leichter bricht.
Da eine Osteoporose oft lange Zeit nicht bemerkt wird, kann
es sogar zu Knochenbrüchen ohne äußere Einflüsse
kommen, etwa durch das Heben einer schweren Tasche oder durch
starkes Husten. Besonders anfällig für Brüche
bei Osteoporose sind Wirbelkörper, Oberschenkelhals und
Handgelenke. |
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Postmenopausale
Osteoporose
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Während
und unmittelbar nach der Menopause kommt es vor allem aufgrund
der nachlassenden Östrogenbildung zu einem beschleunigten
Knochendichteverlust. Dadurch erhöht sich das Frakturrisiko:
Schon eine einzige Wirbelkörperfraktur erhöht das
Risiko für eine weitere Wirbelkörperfraktur um
das 3,5-fache. Beim Vorliegen von zwei Wirbelkörperfrakturen
erhöht sich das Risiko um das sechsfache und bei drei
Wirbelkörperfrakturen sogar auf das zwölffache. |
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Welche
Faktoren führen zu Osteoporose?
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Die
Entstehung der Osteoporose ist komplex und wird von einer
Reihe von
Umweltfaktoren wie den Ernährungsgewohnheiten (Kalzium-
und Vitamin D - arme Ernährung, Alkohol, Koffein), dem
allgemeinen Lebenswandel (Bewegungsmangel, Rauchen) sowie
von Hormonen (siehe “Postmenopausale Osteoporose”)
beeinflusst. Darüber hinaus gibt es auch eine deutliche
familiäre (genetische) Komponente. In den letzten Jahren
führte die intensive wissenschaftliche Suche nach genetischen
Osteoporosefaktoren zur Identifizierung von kleine Unterschieden
in bestimmten Genen, die mit verringerter Knochendichte und
erhöhtem Osteoporose-Risiko verbunden sind. Diese kleinen
Veränderungen, von den Wissenschaftlern "genetische
Polymorphismen” genannt, können besonders in Kombination
mit anderen, weiter oben erwähnten Faktoren zu einer
Risikovergrößerung führen. Die Untersuchung
solcher Polymorphismen dient der frühzeitigen Erkennung
einer erblichen Veranlagung zur Osteoporose und ermöglicht
es den Betroffenen sich durch entsprechende Vorsorgemaßnahme
vor dem erhöhten Risiko osteoporotischer Frakturen später
im Leben zu schützen. |
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Was ist FemSensor OSTEOPOROSIS?
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FemSensor
OSTEOPOROSIS ist ein diagnostischer Labortest, der
genetische Unterschiede
(Polymorphismen)
analysiert, die mit verringerter Knochendichte und
erhùhtem
Osteoporose-Risiko verbunden sind. FemSensor OSTEOPOROSIS
wird ausschlie¤lich in Kooperation mit Fach¹rztinnen
und Fach¹rzten durchgefÙhrt. |
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Welche
Mùglichkeit haben
Sie nach Erhalt des Testergebnisses?
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Unter
Zuhilfenahme der Analysenergebnisse wird Sie Ihre Ärztin oder Ihr
Arzt über das Risiko aufklären, Sie über vorbeugende
Maßnahmen informieren und auch entscheiden, ob eine
Hormonersatztherapie zur Prävention von Osteoporose
eingesetzt werden könnte. Aber auch Sie selbst können
durch Vermeidung von Faktoren, die die Osteoporose begünstigen,
Ihr eventuelles Risiko senken. Bitte besprechen Sie dies
mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt! |
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Welchen
Aufwand erfordert der Test, was muss ich tun?
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Ihr
Frauenarzt/Ihre Frauen¹rztin erh¹lt vom Labor auf Anfrage
alle nùtigen Formulare, detaillierte Informationen Ùber
die untersuchten Polymorphismen und deren Bedeutung,
sowie pro Patientin ein Mundschleimhaut-Abnahmeset.
Mit dem Abnahmest¹bchen (2 StÙck sind dem Set beigefÙgt)
wird an der Wangeninnenseite Speichel entnommen und
damit Zellmaterial der Mundschleimhaut gewonnen. Das
Abnahmest¹bchen wird anschlie¤end gemeinsam mit den
ausgefÙllten Formularen per Post an das Labor gesandt.
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Wer Ùbernimmt
Beratung, Betreuung und
Information bezÙglich des Analysenergebnisses?
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Der
Arzt/die Þrztin Ihres Vertrauens ist fÙr die Beratung
unerl¹sslich! Nur er/sie kann Empfehlungen aussprechen,
ob die angebotene genetische Untersuchung in Ihrem
Falle sinnvoll ist, da ihm/ihr Ihre medizinische Vorgeschichte
bekannt ist. Ihr Arzt/Ihre Þrztin erh¹lt vom Labor
das Testergebnis inklusive der medizinisch-klinischen
Interpretation, die von Hormonspezialisten des Labors
durch Einbeziehen Ihrer persùnlichen Anamnese erstellt
wurde. Mit diesem Ergebnis kann Ihr Arzt/Ihre Þrztin
die notwendige Betreuung Ùbernehmen sowie vorbeugende
therapeutische Ma¤nahmen in die Wege leiten. Aus DatenschutzgrÙnden
gibt das Labor keine Analysenresultate direkt an Patienten
weiter. Dies erfolgt immer Ùber den/die zuweisende/n
Arzt/Þrztin.
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Birgt
der Test ein Risiko fÙr mich?
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Nein.
Die Probengewinnung kann mittels Mundschleimhautabstrich
durchgefÙhrt werden. Es muss also kein Blut abgenommen
werden, um den Test durchzufÙhren. Das Testergebnis
unterliegt wie alle Untersuchungen selbstverst¹ndlich
der ¹rztlichen Schweigepflicht. FÙr deren Weitergabe
an Dritte w¹re Ihre Zustimmung erforderlich.
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Ist
es notwendig den Test zu einem sp¹teren Zeitpunkt zu wiederholen?
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Nein.
Es handelt sich um einen einmalig durchzufÙhrenden Test. Ihre genetische
Ausstattung ist Ihnen von Geburt an gegeben und ver¹ndert
sich nicht im Laufe Ihres Lebens. |
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In
welchem Labor wird der Test gemacht? |
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