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Gynäkologie
Hormonstörungen FemSensor |
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FemSensor
THROMBOSIS
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Was
versteht man eigentlich unter
Thrombophilie, Thrombose und Thrombus?
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Die
Blutgerinnung ist ein wichtiger Mechanismus unseres Körpers,
der ihn bei Verletzungen vor übermäßigem Blutverlust schützt.
Dies geschieht durch Bildung eines Blutgerinnsels (Thrombus).
Der Prozess der Blutgerinnung ist sehr kompliziert und
ist charakterisiert durch ein Gleichgewicht aus gerinnungshemmenden
und gerinnungsfördernden Faktoren. Zur Blutgerinnung gehören
neben einer Vielzahl von Eiweißstoffen, die über mehrere
Stufen (Blutgerinnungskaskade) aktiviert und so verstärkt
werden, auch die Blutplättchen (Thrombozyten). Gemeinsam
bilden sie den Thrombus. Störungen in diesem System können
zu einer Verstärkung der Gerinnungsneigung führen (Thrombophilie)
oder zu einer abgeschwächten Gerinnung (Hämophilie). Thrombophilie
kann sowohl die Arterien als auch die Venen betreffen.
Eine dauerhafte arterielle Thrombose führt zu einer Sauerstoffunterversorgung
des Gewebes (Ischämie). Eine solche Thrombose kann überall
im Körper auftreten und im schlimmsten Fall zu einem Herzinfarkt
oder Hirnschlag führen. Bei der venösen Thrombose hingegen
bilden sich vor allem in den tiefen Beinvenen Thromben
Lösen sich diese ab und werden mit dem Blutstrom durch
den Körper transportiert, können sie in die Lunge einwandern
und dort die gefürchtete Lungenembolie auslösen. |
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Welche
Faktoren führen zu
thrombotischen Komplikationen?
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Kleine
Unterschiede in bestimmten Genen, von den Wissenschaftlern "genetische
Polymorphismen” genannt, können besonders in Kombination
mit anderen Risikofaktoren zu einer Vervielfachung des
Risikos führen, eine Thrombose zu entwickeln. Menschen,
die diese Veränderungen haben, sind Thrombose-anfälliger,
müssen aber nicht notwendigerweise daran erkranken. Häufig
kommt es erst zu Komplikationen, wenn weitere Risiken vorliegen.
Neben diesen genetischen, angeborenen Faktoren spielen
auch Risikosituationen wie Bettlägerigkeit, lange Flugreisen,
die hormonelle Umstellung während einer Schwangerschaft,
das Rauchen, Übergewicht, die Einnahme bestimmter Kontrazeptiva
und Hormonersatztherapien zur Linderung von Wechselbeschwerden
eine wichtige Rolle. So haben zum Beispiel Träger der häufigen
(etwa jede zwanzigste Person der europäischen Bevölkerung
ist Träger) “Faktor V Leiden” Veränderung, die von einem
Elternteil diese Veränderung geerbt haben (man spricht
hier auch von heterozygoten Trägern) ein bis zu 10 fach
höheres Risiko eine Thrombose zu bekommen, als Menschen,
die diese Genvariation nicht aufweisen. |
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Was ist FemSensor THROMBOSIS?
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FemSensor
THROMBOSIS ist ein diagnostischer Labortest, der genetischen
Veränderungen analysiert, die mit erhöhtem Thrombose-Risiko
verbunden sind. FemSensor THROMBOSIS wird ausschließlich
in Kooperation mit Fachärztinnen und Fachärzten durchgeführt. |
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Welche
Möglichkeit haben Sie
nach Erhalt des Testergebnisses?
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Unter
Zuhilfenahme der Analysenergebnisse wird Sie Ihre Ärztin
oder Ihr Arzt über das Risiko aufklären, Sie über vorbeugende
Maßnahmen informieren und entscheiden können, ob therapeutische
Maßnahmen (z.B. Heparinisierung) in speziellen Risikosituationen
getroffen werden müssen. Aber auch Sie selbst können durch
Vermeidung von Faktoren, die die Thrombosen begünstigen,
Ihr Risiko senken. Bitte besprechen Sie dies mit Ihrer Ärztin
oder Ihrem Arzt! |
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Welchen
Aufwand erfordert der Test, was muss ich tun?
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Ihr
Frauenarzt/Ihre Frauenärztin erhält vom Labor auf Anfrage
alle nötigen Formulare, detaillierte Informationen über
die untersuchten Polymorphismen und deren Bedeutung,
sowie pro Patientin ein Mundschleimhaut-Abnahmeset.
Mit dem Abnahmestäbchen (2 Stück sind dem Set beigefügt)
wird an der Wangeninnenseite Speichel entnommen und
damit Zellmaterial der Mundschleimhaut gewonnen. Das
Abnahmestäbchen wird anschließend gemeinsam mit den
ausgefüllten Formularen per Post an das Labor gesandt.
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Wer übernimmt
Beratung, Betreuung und
Information bezüglich des Analysenergebnisses?
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Der
Arzt/die Ärztin Ihres Vertrauens ist für die Beratung
unerlässlich! Nur er/sie kann Empfehlungen aussprechen,
ob die angebotene genetische Untersuchung in Ihrem
Falle sinnvoll ist, da ihm/ihr Ihre medizinische Vorgeschichte
bekannt ist. Ihr Arzt/Ihre Ärztin erhält vom Labor
das Testergebnis inklusive der medizinisch-klinischen
Interpretation, die von Hormonspezialisten des Labors
durch Einbeziehen Ihrer persönlichen Anamnese erstellt
wurde. Mit diesem Ergebnis kann Ihr Arzt/Ihre Ärztin
die notwendige Betreuung übernehmen sowie vorbeugende
therapeutische Maßnahmen in die Wege leiten. Aus Datenschutzgründen
gibt das Labor keine Analysenresultate direkt an Patienten
weiter. Dies erfolgt immer über den/die zuweisende/n
Arzt/Ärztin.
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Birgt
der Test ein Risiko für mich?
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Nein.
Die Probengewinnung kann mittels Mundschleimhautabstrich
durchgeführt werden. Es muss also kein Blut abgenommen
werden, um den Test durchzuführen. Das Testergebnis
unterliegt wie alle Untersuchungen selbstverständlich
der ärztlichen Schweigepflicht. Für deren Weitergabe
an Dritte wäre Ihre Zustimmung erforderlich.
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Ist
es notwendig den Test zu einem
späteren Zeitpunkt zu wiederholen?
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Nein.
Es handelt sich um einen einmalig durchzuführenden Test.
Ihre genetische Ausstattung ist Ihnen von Geburt an gegeben
und verändert sich nicht im Laufe Ihres Lebens. |
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In
welchem Labor wird der Test gemacht?
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