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Die bisher durchgeführten Behandlungen aufgrund exzessiver
menstrueller Blutungen - auch chirurgische Eingriffe wie
die
Endometriumablation - zeigen nur enttäuschende Ergebnisse.
In Finnland wurde Frauen, die an Menorrhagie leiden und für
eine Hysterektomie vorgesehen waren, das oben erwähnte
Levonorgestrel-IUD-System als Alternative angeboten. Nach
sechs Monaten hatten 64% der Patientinnen die Möglichkeit
den chirurgischen Eingriff abzusagen und die IUD Behandlung
fortzusetzen.
Die mittleren Blutungstage sanken in der Levonorgestrel-Gruppe
von sieben im ersten Monat, auf drei im sechsten und zwei
im zwölften Monat.
Laut Forscher sollte der Hysterektomie - bei der Behandlung
der Menorrhagie - die Levonorgestreltherapie unbedingt vorausgehen.
Außerdem ist die Insertion der IUDs eine relativ einfache
Prozedur. Die IUDs sind zwar ein wenig größer als
üblich - jedoch stellt dies für die Patientinnen
meist kein Problem dar.
Die chirurgischen Möglichkeiten bei der Therapie der
Menorrhagie, einschließlich der Endometriumablation,
sind zwar effektive Therapievarianten, doch sollte das Risiko
der Invasivität nicht unterschätzt werden.
Das Levonorgestrel-IUD-System ist in vielen europäischen
Ländern zur Kontrazeption zugelassen; in den meisten
dieser Länder auch zur Therapie der Menorrhagie.
Quelle: doctor´s guide
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