22.12.04/pte
Eine
Studie des US-National
Institutes of Health kommt zu
dem Ergebnis,
dass Akupunktur
bei Osteoarthrose eine
effektive Ergänzung der Standardbehandlung ist. Bie den beobachteten
570 Akupunkturpatienten wurde eine Verringerung des Schmerzes
von 40 Prozent und eine fast gleich große Verbesserung der
Kniefunktion erreicht.
Eine weitere Studie liefert Hinweise
darauf, dass Akupunktur geanuso wie Scheinakupunktur Schmerzen
im Nacken zu verringern scheinen. Die Teilnehmer wurden entweder
mit Akupunktur, Scheinakupunktur oder einer Anleitung zur Selbsthilfe
zusätzlich zur Standardbehandlung mit Medikamenten versorgt.
Bei der Scheinakupunktur wird verhindert, dass Patienten wissen,
ob Nadeln tatsächlich an Behandlungspunkten eingesetzt werden.
Der Wissenschafter Stephen Strauss erklärte, dass erstmals
ein klinischer Versuch mit der notwendigen Exaktheit, Größe
und Dauer gezeigt habe, dass Akupunktur Schmerzen und Funktionseinschränkungen
bei einer Osteoarthrose des Knies verringere. Nach acht Wochen
zeigte die Akupunkturgruppe deutliche Verbesserungen in der
Kniefunktion. Nach 14 Wochen waren ihre Schmerzwerte im Vergleich
mit der Scheinakupunktur- und der Selbsthilfegruppe deutlich
gesunken.
Wissenschafter der University
of Southampton verglichen echte und Scheinakupunkturbehandlungen
des gleichen Therapeuten bei 124 Patienten mit chronischen Nackenschmerzen. Die
Teilnehmer an der Studie waren zwischen 18 und 80 Jahren alt. Über einen Zeitraum
von zwölf Wochen berichteten beide Gruppen von einer Verringerung der Schmerzen
um mehr als 60 Prozent. Der Wissenschafter George Lewith erklärte, dass der Großteil
der erreichten Verbesserung nicht auf den Einsatz der Nadeln selbst, sondern
vorwiegend auf sehr wirksame aber derzeit nicht näher erforschte Bereiche der
Behandlung zurückzuführen sei.
Quelle: medizinauskunft.de