Dr. Valery Edwabny, Wien, Österreich - Gynäkologie & Geburtshilfe, Kindergynäkologie. Ernährungsmedizin, Naturheilkunde. NuTron Test - Lebensmittelunverträglichkeit, Lebensmittelintoleranz. Deutsch, Englisch, Russisch. Dr. Valery Edwabny, Wien, Österreich - Gynäkologie & Geburtshilfe, Kindergynäkologie. Ernährungsmedizin, Naturheilkunde. NuTron Test - Lebensmittelunverträglichkeit, Lebensmittelintoleranz. Deutsch, Englisch, Russisch.
Dr. Valery Edwabny, Wien, Österreich - Gynäkologie & Geburtshilfe, Kindergynäkologie. Ernährungsmedizin, Naturheilkunde. NuTron Test - Lebensmittelunverträglichkeit, Lebensmittelintoleranz. Deutsch, Englisch, Russisch.
Kindergynäkologie
Deutsch, Englisch, Russisch.
Gynäkologie und Geburtshilfe
Ernährungsmedizin
NuTron Test
Kindergynäkologie
Naturheilkunde
Zusätzliche Therapien
Kindergynäkologie
Proktologie
Urologie
Kindergynäkologie
Anti-Aging-Medizin
Faltenunterspritzung
Migräne
Kindergynäkologie
Labor
Kindergynäkologie
Dr. Valery Edwabny - 1080 Wien, Wickenburggasse 19/12, Österreich
 
Home Links

Gynäkologie Kindergynäkologie  Kindergynäkologie

 
 
chlamydia trachomatis

Inzidenz von
Infektionen mit
Chlamydia
trachomatis bei
Jugendlichen

 


JAMA: Inzidenzen und Prävalenzen von Chlamydieninfektionen sind bei weiblichen Jugendlichen sehr hoch.

 
 

Infektionen mit Chlamydia trachomatis sind eine wichtige Ursache für Entzündungen des Genitaltraktes und somit häufig der Auslöser für Infertilität. Heranwachsende Mädchen und junge Frauen haben das größte Infektionsrisiko. In den Vereinigten Staaten wird daher ein Screening auf Chlamydieninfektion einmal pro Jahr empfohlen.

Im Rahmen einer prospektiven longitudinalen Studie wurden jetzt 3202 sexuell aktive Frauen zwischen dem 12. und dem 19. Lebensjahr untersucht, die zwischen Jänner 1994 und September 1996 ein Familienplanungszentrum in Baltimore aufsuchten. Insgesamt wurden 5260 Patientenbesuche analysiert.

Die Testung auf das Vorliegen von Chlamydia trachomatis wurde mittels PCR durchgeführt.

Bei 771 Frauen, die diese Klinik das erste Mal aufsuchten, lag eine Chlamydieninfektion vor (=24,1%), bei 299 Folgebesuchen zeigte sich ein positives Testergebnis (=13,9%). 933 Teenager hatten mindestens ein positives Testergebnis. Dabei zeigte sich weiters, daß die Gruppe der 14Jährigen die höchste Prävalenz aufwiesen (63 von 229 Fällen, =27,5%).

Allgemein lag die Inzidenz bei 28,0 Fällen pro 1000 Personenmonate.

Es zeigte sich, daß unabhängige Risikofaktoren - wie der Grund für das Aufsuchen der Klinik, frühere sexuell übertragene Erkrankungen, mehrere oder neue Partner oder unregelmäßiger Kondomgebrauch - keine spezielle Risikogruppe identifizieren konnte.

Auf Grund dieser Ergebnisse und der hohen Inzidenzen und Prävalenzen empfehlen die Autoren der in der aktuellen Ausgabe des Journal of the American Medical Association erschienenen Arbeit, bereits alle sechs Monate ein Screening auf das Vorliegen einer Chlamydieninfektion durchzuführen. Diese Empfehlung gilt unabhängig vom Vorliegen klinischer Symptome oder früheren Infektionen.

Quelle: JAMA, 1998; 280