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Frauen brauchen sich wegen einer Entfernung der Gebärmutter
keine Sorgen um ihr Sexualleben zu machen: Entgegen häufigen
Befürchtungen nimmt die sexuelle Zufriedenheit nach der
Operation nämlich nicht ab, sondern sogar zu. Das fanden
niederländische Forscher in einer Studie heraus, in der
sie knapp 400 Frauen nach der Qualität ihres Sexuallebens
vor und nach ihrer Hysterektomie befragten.
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Utrecht, 6. Okt 2003
Für viele Frauen ist die Gebärmutter
ein Symbol für Weiblichkeit. Aus diesem Grund befürchten
viele Patientinnen, eine Entfernung des Uterus könnte
ihr sexuelles Wohlbefinden und ihre Anziehungskraft beeinträchtigen.
Auch Mediziner sind nicht sicher, inwieweit die Hysterektomie
die sexuelle Empfindsamkeit verändert, da durch die
Operation Nervenverbindungen zerstört werden und sich
die anatomische Anordnung der Beckenorgane verändert.
Die Wissenschaftler um Jan-Paul Roovers von der Universität
Utrecht geben nun im Fachblatt "British Medical Journal" zumindest
teilweise Entwarnung: Fast alle der von ihnen befragten Probandinnen
berichteten sechs Monate nach der Operation über eine
deutliche Verbesserung ihres Sexuallebens. Viele Probleme
seien verschwunden, und auch der Genuss habe sich gesteigert.
Dabei kam es nicht darauf an, ob die Gebärmutter vollständig
oder teilweise entfernt wurde und mit welcher Methode die
Operation erfolgt war.
welt.de
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