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Stockholm (pte/27.05.2009)
Etwas mehr als die Hälfte der Frauen beider Gruppen entschieden sich für eine Spinalanalgesie, die die Schmerzen während der Wehen verringert oder ganz verschwinden lässt. Rund 70 Prozent der Frauen, die über natürliche Methoden der Schmerzverringerung informiert worden waren, setzten das Gelernte auch tatsächlich ein. Dazu gehörte richtiges Atmen, Entspannungsmethoden und Möglichkeiten, dem Schmerz mit positiven bildlichen Vorstellungen zu begegnen. Genauso wie bei der Verteilung der Anästhesien gab es auch in beiden Gruppen keine Unterschiede im Verhältnis von normalen Geburten und Kaiserschnitten. Bei der ersten Gruppe kamen Instrumente wie Geburtszange und Saugglocke etwas häufiger zum Einsatz.
Im Allgemeinen war der Großteil der Frauen mit den während der Geburt gemachten Erfahrungen zufrieden. Der geringe Anteil, der sie als negativ oder sehr negativ beschrieb, war in beiden Gruppen in etwa gleich hoch. Mit-Autorin Malin Bergström erklärte, dass die Studie zu dem Schluss gekommen sei, dass eine Psychoprophylaxe die Notwendigkeit der Spinalanalgesie nicht verringert und auch die Erfahrungen während der Geburt dadurch nicht verbessert werden. Experten bewerteten die Ergebnisse dieser Studie laut BBC unterschiedlich. Die Bandbreite reichte von: 'Frauen sollten die Ergebnisse kennen' bis hin zu einer klaren Befürwortung der Entspannungstechniken.
pressetext.austria
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