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Dies
haben Forscher des Massachusetts General Hospitals in Boston
nun biochemisch nachgewiesen, wie die Pharmazeutische
Zeitung online berichtet. Den Forschern zufolge attackiert
und zerstört eine Gruppe giftiger Chemikalien
im Zigarettenrauch die Eizellen in den Eierstöcken.
Aus dem gleichen Grund setzten bei Raucherinnen auch
die Wechseljahre früher
ein, erläutert Studienleiter Dr. Jonathan Tilly.
Die jüngste Untersuchung addiert zwei weitere Punkte
zur langen Liste der Gesundheitsrisiken für Raucherinnen,
heißt es bei "Nature Genetics". Mediziner
hatten schon seit geraumer Zeit angenommen, dass Zigaretten
Unfruchtbarkeit fördern. Jetzt gelang es Tilly und Kollegen,
die Wirkung Polyzyklischer Aromatischer Hydrokohlenstoffe
(PAH) bei Mäuseweibchen nachzuweisen. PAHs gelangen auch
durch die Verbrennung von fossilen Brennstoffen in die Umwelt.
Nach Erkenntnis des Forscherteams in Boston hängen sich
die Chemikalien an einen Rezeptor in den Eizellen und aktivieren
dabei ein Gen, das den programmierten Zelltod dieser Zellen
auslöst.
Um zu testen, ob die toxischen Stoffen bei Menschen das gleiche
„Selbstmordkommando“ forcieren, setzten die US-Forscher
Mäusen menschliche Eierzellen unter die Haut. Tatsächlich
wiederholte sich der Vorgang.
© 2002 www.medaustria.at
Quelle: Nature Genetics
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