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geburt pap abstrich

Vaginale Geburt
verbessert Ergebnis
des PAP-Abstriches

 


Frauen haben nach einer vaginalen Geburt häufig eine Verbesserung präkanzeröser PAP-Abstriche

 
 

Die Einführung des PAP-Abstriches hat zu einem starken Rückgang von Zervixkarzinomen geführt. Die bessere Diagnostik hat aber die Inzidenz an cervikalen intraepithelialen Neoplasien (CIN) ansteigen lassen. Die größte Anzahl an CIN wird bei Frauen zwischen dem 20. und dem 30. Lebensjahr diagnostiziert und fällt somit mit dem Alter zusammen, in dem die meisten Frauen Kinder bekommen. PAP-Abstriche werden in der Schwangerenbetreuung routinemäßig durchgeführt.

In früheren Studien hatte sich bisher kein Einfluß von Schwangerschaften auf das Auftreten von CIN nachweisen lassen. Der Einfluß der Entbindung auf den PAP-Abstrich war zuvor noch nicht untersucht worden.

Auf dem 29th Annual Meeting of the Society of Gynecolgic Oncologists (SGO) wurden Ergebnisse einer Studie präsentiert, die 446 Frauen mit abnormen Zervixabstrichen zwischen 1990 und 1997 untersucht hat.

Komplett dokumentierte Krankengeschichten standen von 138 Frauen zur Verfügung. 109 (=79%) von ihnen hatten vaginal entbunden, 29 (=21%) per Sectio.

Die pränatal erhobenen zytologischen Daten wurden in drei Gruppen eingeteilt. ASCUS (atypical squamous cells of determined significance), LGSIL (low-grade squamous intraepithelial lesions) und HGSIL (high-grade squamous intraepithelial lesions).

Eine Regression wurde definiert als Normalisierung der PAP-Abstriche oder eine Regression von HGSIL zu LGSIL.

26 Frauen wurden ante partum mit ASCUS diagnostiziert, 53 mit LGSIL und 59 mit HGSIL.

Von den Frauen mit HGSIL entbanden 47 vaginal und 12 per Kaiserschnitt. Eine zytologische Regression wurde bei 28 Frauen mit vaginaler Entbindung (=60%) und bei keiner Frau mit Kaiserschnitt festgestellt. Bei einem neunmonatigem Follow-up wurde nur bei 2 Frauen mit Regression des Abstriches ein Rezidiv diagnostiziert.

Die Autoren treten dafür ein, post partum erneut einen PAP-Abstrich durchzuführen und nicht automatisch eine Konisation vorzunehmen.

Quelle: MedAustria, Reuters

 
 

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