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Frauen,
die im Frühling geboren
sind, erreichen die Wechseljahre früher als Frauen, die
im Herbst auf die Welt gekommen sind. Zu diesem Ergebnis
ist eine
Studie der Università di
Modena e Reggio Emilia gekommen. Die Auswertung der
Daten von fast 3.000 Frauen ergab, dass im März Geborene mit 48 Jahren die Wechseljahre erreichten.
Bei Teilnehmerinnen, die im Oktober geboren worden waren, setzte
die Menopause häufig erst mit 50 Jahren ein. Laut den Wissenschaftern
ist eine weitere Untersuchung der Ursachen erforderlich.
Die Ergebnisse der Studie wurden in dem Fachmagazin Human
Reproduction veröffentlicht.
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Modena (12. Mai 2005)
Die Ergebnisse veränderten sich nicht, als mögliche Einflussfaktoren
wie das Gewicht und die Rauchgewohnheiten berücksichtigt
wurden. Der Wissenschafter Angelo Cagnacci erklärte laut
BBC, dass Mütter sich dieses Einflusses bewusst sein sollten.
Sie beeinflussten während der Schwangerschaft nicht nur die
Gesundheit des Neugeborenen sondern auch die Gesundheit und
die Fruchtbarkeit des erwachsenen Menschen.
Da an der Studie
nur Frauen teilnahmen, die in Menopause-Kliniken behandelt
wurden, halten es die Autoren für möglich, dass die Ergebnisse
nicht auf alle Frauen zutreffen und von Land zu Land verschieden
sein können. Sie nehmen an, dass Unweltfaktoren den Zeitpunkt
der Menopause in der Gebärmutter oder bereits vor der Empfängnis
beeinflussen.
Für Cagnacci ist es denkbar, dass sich im Herbst geborene Frauen als Fötus besser
entwickeln und daher über mehr Eizellen in den Eierstöcken verfügen. Eine weitere
Erklärung könnte sein, dass die frühe Sterblichkeit bei im Herbst geborenen Kindern
am höchsten ist und so das Überleben der Stärksten gewährleistet wird.
Der Wissenschafter
betonte, dass andere Forschungen diese Sicht der Dinge nicht unterstützten. Der
jahreszeitliche Trend könnte durch Veränderungen in der Sonneneinstrahlung und
der Temperatur beeinflusst werden. Zusätzlich könnten Veränderungen in der Ernährung
und Infektionsraten eine Rolle spielen.
Andere Wissenschafter haben eine ähnliche
jahreszeitliche Verschiebung hinsichtlich des Geburtsgewichtes und der Lebenserwartung
nachgewiesen. So ergab eine Studie des Baranya County Teaching Hospital in Pécs,
dass die Anzahl der Menopausen in Frühling und Herbst am größten war. Man ging
davon aus, dass das Hormon Melatonin einen wichtigen Einfluss auf diese Verteilung
haben könnte.
pressetext.austria
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