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Japanische
Forscher haben herausgefunden, wie grüner Tee gegen Krebs vorgeht: Ein Bestandteil des Tees klammere
sich an einen Eiweißstoff auf der Oberfläche von Krebszellen.
Von dort aus bremse er das Wachstum der Tumoren, schreiben
Hirofumi Tachibana und Kollegen von der Kyushu Universität
in Fukuoka. Von früheren Studien her ist bekannt, dass grüner
Tee eine gewisse Schutzwirkung gegen Lungen-, Prostata-
und Brustkrebs sowie andere Tumoren hat.
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New York, 14.
März 2004
Weitere Studien zur genauen
Wirkweise der Tee-Substanz könnten
möglicherweise zu neuen Krebsmedikamenten führen, schreiben
die Forscher in der Onlineausgabe des Fachjournals "Nature
Structural & Molecular Biology" vom April. Verlangsamung des
Zellenwachstums
Die Substanz, die grünen Tee zum Tumorbekämpfer macht, hat die Kurzbezeichnung
EGCG (Epigallocatechin-3-Gallate). Das Team um Tachibana behandelte die Tumorzellen
von Lungenkrebspatienten im Labor mit ECGC und beobachtete, wie sich das Wachstum
der Zellen deutlich verlangsamte. Diese erhoffte Wirkung trat den Forschern zufolge
bereits bei einer ECGC-Konzentration ein, die dem Genuss von zwei bis drei Tassen
grünem Tee entspricht. Positiv war dem Bericht zufolge ebenfalls, dass die anderen
Bestandteile des grünen Tees - darunter Coffein - den tumorbekämpfenden Effekt
nicht beeinflussten. (APA/dpa)
© 2004
derStandard.at
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