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gehen geburt

Kein Effekt durch Gehen
auf Wehen und Geburt

 


Eine NEJM-Studie beschreibt die Folgen des Gehens auf Wehen und Geburt.

 
 


Für eine wissenschaftliche Arbeit, ob das Gehen während der akuten Wehen die Dauer derselben, oder ob es Folgen für Mutter und Kind hat, wurden 916 Frauen bei der Geburt beobachtet. Die Schwangerschaften waren unkompliziert mit einer Gestationszeit zwischen 36 und 41 Wochen. Auf Zufallsbasis wurden 536 Frauen ab der ersten Wehe in eine „Geher-Gruppe" eingeteilt, die restlichen 531 einer „Nicht-Geher-Gruppe" zugeordnet. 380 Frauen der Geher-Gruppe gingen tatsächlich - im Durchschnitt 56 Minuten.

Es können keine signifikanten Unterschiede in der Wehencharakteristik, einschließlich Dauer und Phasen, zwischen den beiden Gruppen registriert werden. Die Frauen der Geher-Gruppe entwickeln genauso selten Komplikationen und brauchen gleich oft Analgetika (84%) wie jene der Nicht-Geher-Gruppe (86%). Die Anzahl der Kaiserschnitt-Geburten ist prozentuell bei beiden Gruppen mit 4% zu 6% gleichzusetzten.

Auch bei den Babys der Geherinnen und Nicht-Geherinnen zeigt sich kein signifikanter Unterschied in Gesundheit und Entwicklung.

Quelle: NEJM; 1998, 339