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Modena
(pte, 01. Mär 2004)
Frauen
mit einem Körpergewicht unter 54,6 Kilogramm bringen
bedeutend weniger Buben zur Welt. Umgekehrt war jedoch die
Zahl der männlichen Nachkommen generell höher: auf 110 Jungen
kamen 100 Mädchen. Der Forscher berichtet auch, dass die männlichen
Embryonen sehr empfindlich auf Belastungen aller Art reagieren.
Dazu zählen auch Stress und psychische Probleme der Mutter.
Die männlichen Embryonen sind zwar zum Zeitpunkt des Einnistens
in die Gebärmutter im Vorteil, denn die Zellen teilen sich
schneller und haben eine höhere Stoffwechselrate. Allerdings
kommt es bei männlichen Embryonen häufiger zu Fehlentwicklungen
als etwa bei weiblichen.
Unklar ist den Forschern aber weiterhin
die jahreszeitliche Verschiebung der Geschlechter: So kommen
im Herbst wesentlich mehr Jungen als Mädchen zur Welt. Bei
der Empfängnis zwischen März und Mai liegen die Chancen ein
Mädchen auf die Welt zu bringen höher. Anders als bei Huftieren,
bei denen offensichtlich das Muttertier das Geschlecht des
Nachwuchses bestimmt (pte berichtete), ist das beim Homo sapiens
natürlicherweise nicht möglich. Reproduktionsforscher arbeiten aber daran, dass Eltern das
Geschlecht ihrer Nachkommen schon vorab bestimmen sollen.
pressetext.austria
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