| |
Chloasmen können eine Reaktion auf die in peroralen
Kontrazeptiva enthaltenen Hormone sein; sowohl Estrogene
und Gestagene scheinen
an diesem Effekt beteiligt zu sein. Laut Professor Dr. Johannes
Huber, Universitätsfrauenklinik Wien, können die
für die Bildung des Melanins verantwortlichen Zellen
durch die zugeführten Hormone vergrößert
und deren Melaningehalt erhöht werden. Auch die
Verteilung des Melanins werde beeinflusst. Huber empfiehlt
Frauen, die
zu Chloasmen neigen, die Pille abends einzunehmen. So fallen
die maximalen Plasmaspiegel in den Abend hinein, wenn
keine
Sonne mehr scheint. Ist das nicht möglich, sollte sich
die Frau vor intensiver Sonneneinstrahlung schützen,
damit die UV-Strahlen die angeregte Melaninbildung nicht
zur
Dunkelfärbung der Haut nutzen können. Im Frühjahr
und Sommer sind Lichtschutzmittel in jedem Fall notwendig.
©
2001 www.medaustria.at
Quelle: Pharmazeutische Zeitung
|