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Ein in Anesthesia and Analgesia veröffentlichter
Artikel der Washington University School of Medicine, St.
Loise, Missouri berichtet über retrospektive Analysen
bezüglich Unterschiede in der Häufigkeit der Sectio-Geburten
vor und nach der Einführung eines „epiduralanalgetischen
Services" im St. Loise Regional Medical Center.
Vor der Einführung des Dienstes nahmen 1,2% der in den
Wehen liegenden Frauen die Möglichkeit der Epiduralanalgesie
in Anspruch - nach der Einrichtung 29,4%.
Die Ergebnisse zeigen, daß die Rate der Kaiserschnittgeburten
auf Grund von Dystokie vor und nach der Einführung des
Services unverändert bleibt - sowohl auf Nullipara wie
auch auf die totale Geburtenanzahl bezogen.
Die Wissenschaftergruppe konkludiert, daß die epidurale
Wehenanalgesie zwar mit der Sectio bei Dystokie assoziiert
ist, sie jedoch nicht verursacht. Die Dystokie selbst ist
der Grund für die Notwendigkeit einer Epiduralanalgesie.
Quelle: Anesth Analg; 1998, 87
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