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Wissenschafter der University of North Carolina in Chapel
Hill unter der Leitung von Dr. R. Millikan untersuchten
die
Daten der Carolina Breast Cancer Study und verglichen die
Inzidenz von Brustkrebs bei 751 Müttern, die
zumindest einmal gestillt haben, mit der von 743
Müttern, die nie
gestillt haben.
Stillen reduziert das Brustkrebsrisiko um 20 % bei Frauen
zwischen 20 und 49 um 30 % und bei Frauen zwischen 50 und
74 um 30 %. Unabhängig von der Anzahl der gestillten
Kinder, dem Alter der Mutter, der letzten Laktation und der
Menstruation scheint Stillen vor Brustkrebs zu schützen.
Die Ursachen dafür liegen vermutlich in strukturellen
Veränderungen im Brustgewebe, die durch das Stillen hervorgerufen
werden.
Weil die Ergebnisse dieser Studie mit denen früherer
Studien in Widerspruch stehen, fügen die Autoren einschränkend
hinzu, daß es noch zu früh sei, Frauen anzuweisen,
alleine durch Stillen ihr Brustkrebsrisiko zu reduzieren.
Die American Academy of Pediatrics empfiehlt, daß Neugeborene
die ersten 6 Monate über gestillt werden.
Quelle: International Journal of Epidemiology 1999;28:396-402
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