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Einer
australischen Studie zufolge sind wiederholte Ultraschalluntersuchungen
während der Schwangerschaft
doch ungefährlich für das Kind (Lancet 2004; 364: 2038). Vor
circa zehn Jahren hatten die Ergebnisse einer randomisierten
Studie Bedenken aufkommen lassen. Damals hatten Wissenschaftler
bei neugeborenen Kindern, die während der Schwangerschaft fünf
mal mit Ultraschall untersucht worden waren, im Vergleich zu
Kindern, bei denen nur einmal eine Ultraschalluntersuchung
durchgeführt worden war, Wachstumsprobleme festgestellt.
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LONDON, 03.12.2004
In
der aktuellen Analyse verwendeten John P. Newham und Kollegen
der University of Western Australia
am King Edward Memorial
Hospital, Perth, Australien, die Daten einer Langzeituntersuchung
zum Wachstum und zur Entwicklung der Kinder aus der Orginalstudie.
Bei den Kindern, die ohne erhebliche Abnormalitäten aus Einlingsschwangerschaften
geboren worden waren, wurden im Alter von einem, zwei, drei,
fünf und acht Jahren physiologische und entwicklungsbezogene
Untersuchungen vorgenommen.
Dadurch lagen Follow-up-Daten von
etwa 2 700 Kindern vor. Etwa die Hälfte dieser Kinder war vor
der Geburt häufig mit Ultraschall untersucht worden, bei der
anderen Hälfte war nur eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt
worden.
Ab dem Alter von einem Jahr war die Körpergröße der Kinder bei beiden Gruppen
gleich. Standardtests zur Überprüfung von Sprechvermögen, Ausdrucksfähigkeit,
Verhalten und der neurogischen Entwicklung lieferten keine signifikanten Unterschiede,
die in einem beliebigen Alter auf schädigende Einflüsse häufiger Ultraschalluntersuchungen
hinwiesen.
Häufige Ultraschalluntersuchungen ab der 18. Schwangerschaftswoche,
kommentiert Newham, könnten einen leichten Effekt auf das Wachstum des Fötus
haben. Das Wachstum und die weitere Entwicklung in der Kindheit ist jedoch vergleichbar
mit dem von Kindern, die nur einmal mit Ultraschall während der Schwangerschaft
untersucht wurden.
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