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Sheffield (21. Juni 2005)
Fettleibigkeit und sexuell übertragene Infektionen erhöhten
die Unfruchtbarkeit ebenfalls. So haben sich die Chlamydien
Infektionen innerhalb des letzten Jahrzehnts verdoppelt. Sechs
Prozent der Mädchen unter 19 Jahren gelten derzeit als stark übergewichtig.
Ein potenzieller Anstieg der männlichen Unfruchtbarkeit könnte
laut Ledger ebenfalls deutliche Auswirkungen haben. Die Quantität
und die Qualität des Spermas scheinen sich zu verschlechtern.
"Die jungen Menschen von heute werden morgen die Patienten in
den Kliniken zur Behandlung von Unfruchtbarkeit sein", so Ledger.
Das Ansteigen von sexuell übertragenen Infektionen bei jungen
Teenagern werde bei manchen eine Blockierung der Eileiter verursachen.
Aus fettleibigen Kindern würden meist auch fettleibige Erwachsene.
Viele dieser Frauen hätten Schwierigkeiten mit dem Eisprung.
Wenig flexible Arbeitszeiten sowie finanzielle und karrierebedingte
Ambitionen führten zu einer Aufschiebung der Familienplanung
bis die Frauen Ende dreißig oder Anfang vierzig seien.
"Die Zukunft der Bevölkerung Europas ist gefährdet, da zu wenige
Kinder geboren werden." Es sei noch nicht zu spät, diesen Trend
wieder rückgängig zu machen. In vielen Ländern, wie in Skandinavien,
würden Richtlinien eingeführt, die es Frauen erleichterten früher
Kinder zu haben. "Frauen sind nach dem 35. Lebensjahr einfach
nicht mehr so fruchtbar. Es ist leichter und unkomplizierter,
sie in jüngeren Jahren so gut wie möglich bei der Familienplanung
zu unterstützen als zu warten bis eine künstliche Befruchtung
erforderlich werden kann."
pressetext.austria
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