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Dr. Neal D. Barnard und Kollegen vom Physicians Commitee
for Responsible Medicine und dem Department
of Obstetrics
and Gynecology an der Geargetown Universitya School
of Medicine in Washington, DC, analysierten
betreffende
Daten von 33 Frauen im Alter zwischen 22 und 48 Jahren
mit regelmäßigen moderaten bis schweren
prämentruellen
Abdominalschmerzen, die gebeten wurden, sich zwei Monate
lang fettarm und vegetarisch (auch keine Milch
und Joghurt)
zu ernähren. Der Fettanteil in der Nahrung sollte
10% nicht überschreiten. Die Ernährung durfte
aus einer uneingeschränkten Menge Getreideprodukten,
Gemüse, Hülsenfrüchten und Früchten
bestehen - tierische und hochfette Produkte wie Öle,
frittierte Nahrungsmittel, Avocados, Oliven oder
Nüsse
sollten vermieden werden.
Die Resultate zeigen eine eindeutige Assoziation zwischen
einer vegetarischen Ernährung und der Reduktion
der Dauer und Intensität der prämentruellen
Symptome. Bei Frauen, die am Beginn der Studie über
durchschnittlich vier Tage menstrueller Krämpfe
berichteten, kann bei Konsumation der oben beschriebenen
vegetarischen Diät eine Reduktion der menstruellen
Schmerzen auf durchschnittlich 2,7 Tage registriert
werden. Bei einigen Frauen werde eine reduzierte Wasserretention,
Gewichtreduktion und niedrigere Cholesterinwerte registriert.
Dr. Barnard betont abschließend, dass diese Studienresultate
Frauen mit schweren prämenstruellen Symptomen dazu
ermutigen sollten, sich nicht ausschließlich der
medikamentösen Therapie der PMS zu bedienen, sondern
auch diätetische Maßnahen von substantieller
Wirkung sein können.
© 2000 www.medaustria.at
Quelle: Obsterics & Gyecology; 2000, 95: 245-250
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