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Beltsville, 25. November 2003
"Wir
haben die Auswirkungen von verbreiteten Lebensmitteln auf
den Blutzucker untersucht. Beim sehr beliebten mit Zimt gewürzten
Apfelkuchen haben wir eigentlich schlechte Ergebnisse erwartet.
Aber das Gegenteil war der Fall." Die Ergebnisse der Studie
wurden in dem Fachmagazin Diabetes
Care veröffentlicht.
Wasserlösliche Polyphenolverbindung
Bei der Wirksubstanz von Zimt handelt es
sich um die wasserlösliche Polyphenolverbindung MHCP. Bei Versuchen im Reagenzglas
imitierte MHCP Insulin, aktivierte so seinen Rezeptor und arbeitete synergetisch
mit dem Insulin in Zellen. Für die Überprüfung dieser Ergebnisse wurde eine Studie
in Pakistan durchgeführt. Freiwillige mit Typ 2 Diabetes erhielten ein, drei
oder sechs Gramm Zimt in Kapselform täglich nach dem Essen.
Innerhalb von einigen Wochen waren die Blutzuckerwerte dieser Gruppe durchschnittlich
20 Prozent niedriger als jene der Kontrollgruppe. Einige Teilnehmer erreichten
sogar normale Blutzuckerwerte. Nach Beendigung der Einnahme stiegen die Blutzuckerwerte
wieder an. Zusätzlich verringerte Zimt die Fett- und Cholesterinwerte im Blut,
die teilweise ebenfalls durch Insulin kontrolliert werden. Bei Versuchen im Reagenzglas
wurden freie
Radikale neutralisiert. (pte)
pressetext.austria
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