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Forschern
der University of
Melbourne ist es
gelungen, nachzuweisen, dass übermäßiges
Essen in den ersten Lebensjahren zu Fettleibigkeit bei Erwachsenen
führen kann. Versuche mit Laborratten zeigten, dass jene, die
in den ersten Lebensmonaten übermäßig Nahrung zu sich genommen
hatten, immer schwerer blieben als ihre Artgenossen, unabhängig
davon, ob sie im Erwachsenenalter die gleiche Nahrung erhielten,
berichtet der Australisch-Neuseeländische Hochschulverbund.
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Melbourne, 28. Jan 2005
Jene Babyratten, denen ermöglicht wurde, sich übermäßig von
Muttermilch zu ernähren, wiesen einen erhöhten Wert eines am
Stoffwechsel beteiligten Enzyms auf, der auch im Erwachsenenalter
noch vorhanden war.
Das Enzym, genannt 11 Beta-HSD, wird im
Fett gebildet und spielt eine wichtige Rolle bei der Umwandlung
inaktiven Cortisons in aktives Cortisol. Das Steroidhormon
beeinflusst den Stoffwechsel und unterstützt die Aufrechterhaltung
des Blutdrucks sowie die entzündungshemmende Reaktion des Körpers.
"Die
Ergebnisse legen nahe, dass die Programmierung des Stoffwechsels
bereits in den ersten Lebensjahren vorbestimmt wird und dass übermäßiges
Essen in jungen Jahren die Kapazität des Körpers erhöhen könnte,
diese Stoffwechselhormone zu produzieren", meint Studienleiterin
Margaret Morris vom Department of Pharmacology der University
of Melbourne.
Die Jungtiere, die zuviel Milch erhielten, blieben
lange Zeit später schwerer als andere Ratten, obwohl sie nach
der Entwöhnung von der Muttermilch die gleiche Nahrung erhielten.
Dies blieb auch im Erwachsenenalter so, egal welche Nahrung
sie zu sich nahmen.
Das Studienergebnis wird demnächst im Fachmagazin "American
Journal of Physiology" veröffentlicht.
pressetext Nachrichtenagentur GmbH
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